Im Hochgebirg
Dienstag, April 20th, 2010Steig’, o Seele, mit diesen
Trutzigen Urweltriesen!
Recke dich!
Strecke dich! –
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Steig’, o Seele, mit diesen
Trutzigen Urweltriesen!
Recke dich!
Strecke dich! –
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Sag’, alter Narr, was rennst du wieder
So kreuz und quer, bergauf und nieder?
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Was klopfet, was schmiedet das reizende Weib?
Zum Ambos gebeuget den schlanken Leib
Einen zierlichen Hammer sie schwinget;
Dunkle und helle,
Süße und grelle
Lieder zum Takt sie singet.
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Umringt, umflutet, bestürzt, umwettert
Vom Ueberschwange des neuen Lichts
Vom Uebergroßen zu Grund geschmettert,
Ein Schatten, ein Zwerg, ein Wurm, ein Nichts!
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Auf altersgrauer, halbverfallener
Cisterne Brüstung saß ein großer Geier
Regungslos.
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I.
Schon graute der Abend. Rauh und kalt
Durch düsteres Felsthal stürmte der Wind.
Unheimlich war es; mildere Lüfte
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Die Diener eilen hin und her,
Sie tragen auf zum Feste,
Die Tafel prangt von Silber schwer,
Wo bleiben nur die Gäste?
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Bravo, bravo, lieber Sänger,
Daß ich nach so langen, trüben,
In der Stubenluft versess’nen,
Klanglos öden Wintermonden
Endlich einmal deine Stimme,
Endlich einmal wieder höre!
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In fremder Erde ward es dir zu ruh’n,
Im Eiland, das die Volkskraft muß bewachen,
Mit dämmebauend nimmer müdem Thun
Beschützen vor des Meeres offenem Rachen.
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Ein Adler flog empor
Hoch, höher, bis hinan, wo fürchterlich
Aus ew’gem Schnee
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