Das Banket
Die Diener eilen hin und her, Sie tragen auf zum Feste, Die Tafel prangt von Silber schwer, Wo bleiben nur die Gäste
Die Diener eilen hin und her, Sie tragen auf zum Feste, Die Tafel prangt von Silber schwer, Wo bleiben nur die Gäste
Bravo, bravo, lieber Sänger, Daß ich nach so langen, trüben, In der Stubenluft versess’nen, Klanglos öden Wintermonden Endlich einmal deine Stimme, Endlich einmal wieder höre!
In fremder Erde ward es dir zu ruh’n, Im Eiland, das die Volkskraft muß bewachen, Mit dämmebauend nimmer müdem Thun Beschützen vor des Meeres offenem Rachen
Uraltes Gut, der Wärme Quell, das Feuer, Zum Drachen wird’s in losgelass’ner Wut: Graunhafter noch, ein schlingend Ungeheuer, Tobt breit umher des Wassers hohe Fluth, Noch banger blickt, hilfloser noch
Bei Kannstatt an der Brucken Da war das Schießen groß, Als aufeinander stießen Oestreicher und Franzos
Die Erde bleibt doch für alle Zeit Ein schlimmer Ort. Wird man endlich ein bischen gescheidt, So muß man fort. Und jenseits? nein, Wird’s auch nichts Rares sein
Es ist ein Fest im ganzen Thal, Was blühen kann, blüht allzumal. Die ganze Stadt liegt weich und warm Gebettet in des Frühlings Arm. Heut’, wo so lau die Lüfte
Wie bin ich sonst so straff geschritten, Noch als ich in die siebzig kam, – Ist mir der Nerv entzwei geschnitten? Wie schleich’ ich jetzt so schlaff und lahm!