Muth
Wie es blitzt und kracht! Heiß, heiß Ist die Schlacht, Wo es einschlägt, wer weiß? Sie stürzen im Rücken, vorn und neben, Wie viele Minuten noch werd’ ich leben
Wie es blitzt und kracht! Heiß, heiß Ist die Schlacht, Wo es einschlägt, wer weiß? Sie stürzen im Rücken, vorn und neben, Wie viele Minuten noch werd’ ich leben
Es glüht das Land, es lechzet Die ausgebrannte Au, Jedwedes Wesen ächzet Nach einem Tropfen Thau
Aus Wust und Wuth, Aus Schwefelglut, Aus athemloser Schwüle Hinab in Meeresgrund, hinab in’s Kühle!
Da liegen sie in offnen Särgen beide, Das Schwert zur Seite und den Lorbeerkranz; Vom Wundenkrampf, vom letzten grimmen Leide Weiß nichts ihr Angesicht; zufrieden ganz, Ganz friedlich sind die
Wenn heut dein Geist herniederstiege In diese deine deutsche Welt, Wie sie nach neuem heil’gem Kriege Ihr Haus gemauert und bestellt: Hoch auf dem Giebel Preußens Krone, Der Bau ein
Ganz außer Maßen christlich war Ein Fürst von Babylon, Er mischte aus Romantik gar Wein und Religion. Er rief: bringt mir Champagner her Nebst Bibel, Lumpenpack! Trank mehr als eine
Schwarzwaldtochter, gute, alte, Gelt, wir kennen uns schon lange? Haben redlich miteinander In gesetzter Kameradschaft Manches Jährchen ausgehalten. Gute Zeiten, schlimme Zeiten Haben wir verlebt zusammen
Da bist du ja im Morgenstrahl, Mein nie vergeßnes Jugendthal! Der Berge Kranz, die wunderblaue Quelle, Städtchen und Kloster, Alles ist zur Stelle
Noch einmal hin zum Jugendthal, Mit sieben und siebzig Jahren! Warum nicht dieses Eine Mal Dem Sehnen noch willfahren
Vorüber wir einst so herzlich gelacht, Dazu lacht bald niemand mehr, Die Späße, die Witze, die wir gemacht, Wer weiß und versteht sie noch, wer? Der ganze kreuzlustige Sagenkreis, Der